Montag, 8. August 2011

Interessanter Ort in Berlin - Brandenburger Tor

Brandenburger Tor - Berlin


Wahrzeichen von Deutschland und Berlin




Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen Berlins und Deutschlands. Das Brandenburger Tor in Berlin steht am Pariser Platz in der Dorotheenstadt im Ortsteil Mitte. Es wurde in den Jahren von 1788 bis 1791 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. von Carl Gotthard Langhans errichtet. Es war bis zur Wiedervereinigung Deutschlands Symbol des Kalten Krieges und wurde nach 1990 zum Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands und Europas. Das Brandenburger Tor ist ein 26 Meter hoher, 65,5 Meter breiter und 11 Meter tiefer frühklassizistischer Natursteinbau aus Elbsandstein, der von der Berliner Steinmetz-Firma Zeidler & Wimmel aufgebaut wurde. Es wurde nach dem Vorbild der Propyläen zur Akropolis in Athen gestaltet. Das Tor hat fünf Durchfahrten, von denen die mittlere etwas breiter ist, und zwei Torhäuser. Es wird durch sechs je 15 Meter hohe dorische Säulen auf jeder Seite geprägt, die nach ionischer Art kanneliert sind und am Fuß einen Durchmesser von 1,75 Meter haben.

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Freitag, 15. Juli 2011

Interessanter Ort in Berlin - Brandenburger Tor

Brandenburger Tor - Berlin


Wahrzeichen von Deutschland und Berlin





Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen Berlins und Deutschlands. Das Brandenburger Tor in Berlin steht am Pariser Platz in der Dorotheenstadt im Ortsteil Mitte. Es wurde in den Jahren von 1788 bis 1791 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. von Carl Gotthard Langhans errichtet. Es war bis zur Wiedervereinigung Deutschlands Symbol des Kalten Krieges und wurde nach 1990 zum Symbol der Wiedervereinigung Deutschlands und Europas. Das Brandenburger Tor ist ein 26 Meter hoher, 65,5 Meter breiter und 11 Meter tiefer frühklassizistischer Natursteinbau aus Elbsandstein, der von der Berliner Steinmetz-Firma Zeidler & Wimmel aufgebaut wurde. Es wurde nach dem Vorbild der Propyläen zur Akropolis in Athen gestaltet. Das Tor hat fünf Durchfahrten, von denen die mittlere etwas breiter ist, und zwei Torhäuser. Es wird durch sechs je 15 Meter hohe dorische Säulen auf jeder Seite geprägt, die nach ionischer Art kanneliert sind und am Fuß einen Durchmesser von 1,75 Meter haben.

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Interessanter Ort in Berlin - Körnerpark Berlin

Körnerpark Berlin - Berlin


Schönste Gartenanlage Berlins





Der Körnerpark in Berlin Neukölln gilt als eine der schönsten Gartenanlagen im ganzen Stadtgebiet. Wer ihn besucht, kann einiges erleben. Viel mehr, als in einem normalen Park. Verschiedene Musikkünstler geben sich jeden Sommer im Park die Klinke in die Hand und sorgen für entspannte Sonntagnachmittage. Der sogenannte Kreativraum - ein Aktionsraum und Atelier für künstlerisch-kreative Projekte der bildenden und darstellenden Künste - lässt kulturbegeisterte Herzen höher schlagen und lädt zum staunen und manchmal auch zum mitmachen ein. Dazu kommen die verschiedenen Ausstellungen die im Körnerpark gezeigt werden. Sie machen den Park zu einem der schönsten Ausstellungsorte ganz Berlins. Doch auch wer einfach nur flanieren, ausspannen und einen sonnigen Nachmittag genießen will, ist hier richtig. Seine stillen Ecken laden zu einer gemütlichen Zeit ein - ganz einfach: den Park muss man gesehen haben.

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Interessanter Ort in Berlin - Chamissoplatz

Chamissoplatz - Berlin


Berlin vor 100 Jahren





Jeder Berlinbesucher muss den Chamissoplatz gesehen haben. Die historischen Häuserfassaden, das Kopfsteinpflaster, die Laternen und Stuckfassaden, die Neonreklame und die Balkone - das alles erweckt den Eindruck, man wäre im Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts. Einzig und allein die Autos schmälern den Eindruck etwas. Doch wer seine Fantasie spielen lässt und Pferdefuhrwerke über das Pflaster fahren hört, der kann sich gut vorstellen, wie es hier vor 100 Jahren aussah. Die prächtigen Häuser stammen noch aus der Kaiserzeit und waren typsiche Mietshäuser der Arbeiter. Was heute ganz annehmbar ist, war früher für die Bewohner katastrophal. Überfüllung, keine Hygiene und hohe Kriminalität - die Gegend um den Chamissoplatz, man kann es kaum glauben, war mit einem Slum vergleichbar. Ein Tipp für jeden Interessierten: Man muss auf jeden Fall in die Innenhöfe schauen. Diese sind so abwechslungsreich und stimmungsvoll, man kann es kaum glauben.

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Interessanter Ort in Berlin - Wilhelm-Foerster Sternwarte

Wilhelm-Foerster Sternwarte - Berlin


Der Griff nach den Sternen





Die Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Berlin gilt als eine der größten Sternwarten und ist auch für ihre speziellen Teleskope und eigene Forschungsthemen bekannt. Hier können mit Teleskopen die Sterne betrachtet werden. Errichtet auf dem Insulaner, einem Trümmerberg im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, beherbergt die Sternwarte heute reichhaltiges Equipemnt zum Bestaunen der Sterne. Seit nun mehr als 60 Jahren und mehreren Umbauten (der letzte wurde am 14.10.2010 vollendet) kümmert sich die Sternwarte um Schulklassen, organisiert Führungen und auch zahlreiche Vorträge. Das Programm der Veranstaltungen kann online eingesehen werden. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Zeiss-Planetarium das den Lauf der Planeten über einen Projektor darstellt, sowie eine Bibliothek die ebenfalls zu einem gemütlichen Nachmittag einlädt.

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Interessanter Ort in Berlin - Gerickesteg

Gerickesteg - Berlin


Der Gang über die Spree





Der Gerickesteg ist eine schon seit 100 Jahren bestehende Brücke über die Spree in Berlin Moabit. Elegant und stabil zugleich überspannt die ca. 70 Meter lange Brücke den Fluß und ermöglicht Passanten als auch Touristen den schnellen Sprung über das Gewässer. Ebenfalls einen schönen Blick auf das Ministerium für Inneres erhascht man vom Gerickesteg aus. Eine Besonderheit ist, das der Steg seit einer Sanierung 1914/1915 von insgesamt sechs Gaslaternen beleuchtet wurde. 2011 wurden sie jedoch auf Anweisung des Berliner Senats abmontiert - Es ist geplant, sie durch elektrische zu ersetzen. Das würde den Charme der Brücke in so starkem Maße verändern, das jetzt sogar schon diskutiert wird, ob der Denkmalstatus aberkannt wird. In direkter Nähe kann man auch die Akademie der Künste und den Englischen Garten sowie das Schloß Bellevue bestaunen. Ein kleiner Gang über die Spree lohnt also auf jeden Fall.

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Interessanter Ort in Berlin - Grunewaldturm

Grunewaldturm - Berlin


Wächter der Havel





Wer einen herrlichen Blick über die Havel haben will, ein historisches Gebäude bestaunen möchte und dazu einen netten Tag in wundervollem Ambiente auf sich verbringen will, der muss zum Grunewaldturm in Berliner Ortsteil Grunewald. Der Aussichtsturm ist ein Denkmal für den preußischen König Wilhelm I. Am 9. Juni 1899 wurde der Turm offiziell eingeweiht. Mit einer Höhe von 55 Meter hat man nach dem Aufstieg einen Blick, der einen auf jeden Fall für das Treppensteigen entschädigt. Und ganz nebenbei kann man noch die herrlichen neo-byzantinischen Deckenmosaike der kuppelgekrönten Gedenkhalle, herrliche Eisenguss-Reliefplatten und ein überlebensgroßes Standbild von Wilhelm I. bestaunen. Übrigens heißt der Turm erst seit 1948 Grunewaldturm. Vorher war er unter dem Namen \\\\Kaiser-Wilhelm-Gedächtnisturm\\\\ bekannt.

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Interessanter Ort in Berlin - Evangelische Kirche St. Peter Paul

Evangelische Kirche St. Peter Paul - Berlin


Die Kirche auf dem Nikolskoe





Die evangelische Kirche St. Peter und Paul in Berlin-Wannsee ist mittlerweile schon 175 Jahre alt. Die Einweihung setzte der bauherr König Friedrich Wilhelm III. auf den 13. August 1837. Geplant war eigentlich ein Bau ohne den markanten Zwiebelturm, der an einen russisch-orthodoxe Kirche erinnert - jedoch gefiel der Tochter des Königs, Zarin Alexandra Fjodorowna diese Version besser. Urprünglich als Gotteshaus für die Bewohner der Pfaueninsel errichtet, werden heutzutage in der Kirche neben den regelmäßig stattfindenden Gottesdiensten sehr viele Ehen geschlossen und Kinder getauft. Die Ruhe und Idylle der Kirche die weit weg von der Hektik der Stadt ist, zieht jeden in seinen Bann. Seit 1990 ist dieses wunderschöne Bauwerk in die Liste Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen. Egal ob ein Abstecher zum Gottesdienst oder ein gemütliches Päuschen nach einer Wanderung - diese Kirche hat für jeden etwas.

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Interessanter Ort in Berlin - Siegessäule

Siegessäule - Berlin


Kriegssymbol und Partykulisse





Eines der ausgesprochenen Wahrzeichen Berlins ist die Siegessäule am Großen Stern im Zentrum des Tiergartens. 1864 bis 1873 als Nationaldenkmal der Einigungskriege nach einem Entwurf von Heinrich Strack errichtet, trägt sie auf 69 Meter Höhe die Brunzeskulptur der Siegesgöttin Viktoria zur Erinnerung an preußisch/deutsche Siege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Weltweite Bekanntheit erreichte die Siegessäule - im Volksmund auch gerne „Goldelse" genannt - nach der Wiedervereinigung, als sie jahrelang als Partykulisse für zehntausende Tanzende auf der Love Parade diente, welche am Großen Stern ihren Abschluss feierte. So vollzug sich auch für die Bedeutung des Denkmals ein kleiner Wandel vom Kriegsdenkmal hin zum Symbol für Einheit und Vereinigung, was auch darin zum Ausdruck kommt, dass damaliger US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama im Jahr 2008 eine bedeutende Rede hielt vor der Siegessäule.

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Interessanter Ort in Berlin - Jüdisches Museum

Jüdisches Museum - Berlin


Beeindruckende Austellungen





Ein ganz besondere Attraktion in Berlin ist das jüdische Museum.Die zahlreichen Führungen in den modern und interaktiv konziperten Ausstellungen, rund ums Haus und in der Stadt spannen einen Bogen über zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte. Eine Vielzahl von Objekten und Bildern erklärt das Alltagsleben und die besondere Rolle des Judentums in Deutschland. Museumsführer veranschaulichen ausgewählte Themen in vielen Sprachen sowie in deutscher Gebärdensprache, beantworten Fragen und treten in den Dialog mit den Besuchergruppen. Aber alleine schon wegen der einzigartigen, ausdrucksstarken Architektur des von Daniel Libeskind gestalteten Neubaus ist das Museum ein Anziehungpunkt für Besucher aus aller Welt. Die komplexe und verwinkelte Gestaltung des Gebäudes soll die Zerstörung jüdischen Lebens in Deutschland physisch erlebbar machen.

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Interessanter Ort in Berlin - Bürgerpark Pankow

Bürgerpark Pankow - Berlin


Naherholung für jedermann





Der Bürgerpark im Stadtteil Pankow ist mit ca. 12 Hektar einer der größten und zugleich schönsten Parks Berlins. Seit seiner Anlegung im Jahr 1856 hat er viele Zeiten überdauert und ist den Bewohnern immer ein sehr beliebter Erholungsort geblieben. Insbesonders im Sommer ist der Park mit seiner Natur und dem außergewöhnlichen Rosengarten ein schönes Erlebnis. Doch auch zu jeder Jahreszeit finden sich hier viele Flanierer und Spaziergänger ein. Der Baumbestand des Parkes es ebenso hervorzuheben, os sind einige der alten Bäume als Naturdenkmäler ausgewiesen.In den Monaten Mai bis September hält die Park-Bibliothek für die Besucher bei schönem Wetter nicht nur Bücher, Zeitschriften und Spiele, sondern auch Stühle und Sonnenschirme bereit. Ausgeliehen wird nur für den entsprechenden Tag, am Abend muss alles wieder zurückgegeben werden.

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Interessanter Ort in Berlin - Zitadelle Spandau

Zitadelle Spandau - Berlin


Festung und Veranstalungsort





Die Zitadelle Spandau gilt als eine der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissance-Festungen Europas. Das in den Jahren 1559 bis 1594 an Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtete Festungsbauwerk liegt nord-östlich der Spandauer Altstadt am gegenüberliegenden Havelufer und vermittelt dem Besucher heute noch einen guten Eindruck der damaligen Vorstellung idealer Festungsanlagen. Daneben beherbergen die Gebäude der Zitadelle weitere Museen, wechselnde Austellungen und Veranstaltungen, welche sich nicht nur an geschichlich Interessierte wenden, sondern insbesonders auch ein junges Publikum faszinieren werden. Mit besonderen Führungen oder mittelalterlichen Werkstattkursen können Kinder die mittelalterliche Zeit nacherleben. Im gotischen Konzertsaal sowie auch im Freigelände des Hofes finden regelmäßig ein breites Spektrum an Konzerten statt. Von klassischer Kammermusik, über Folk/Jazz bis zu Rock- und Pop-Festivals hat sich die Zitadelle als Verantaltungsort einen Namen gemacht.

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Interessanter Ort in Berlin - Glockenturm

Glockenturm - Berlin


Rundblick über Berlin





Der Glockenturm am Maifeld ist ein 77,17 Meter hoher Aussichtsturm in Berlin. Er wurde 1934 nach Plänen von Werner March gebaut. Nach einem Brand zum Ende des Zweiten Weltkrieges war der Turm nicht mehr standsicher und wurde am 15. Februar 1947 von britischen Pionieren gesprengt. Die ursprüngliche 9,6 Tonnen schwere Olympiaglocke fiel bei der Aktion 77 Meter in die Tiefe und wurde so schwer beschädigt, dass sie beim Wiederaufbau nicht verwendet werden konnte. Um Metalldiebstahl zu verhindern, wurde sie vergraben, 1956 mithilfe von Metalldetektoren wiederentdeckt und ausgegraben. Heute ist sie Denkmal und Treffpunkt an der Südseite des Olympiastadions. Im Fuße des Turmes befindet sich die Langemarckhalle. Die anderen Räume dienen seit 2006 der multimedialen Dauerausstellung \\Geschichtsort Olympiagelände 1909?1936?2006\\. Auf dem Turm befinden sich Aussichtsplattformen, die einen Rundum-Blick über die Stadt Berlin sowie über das Brandenburger Umland ermöglichen.

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Interessanter Ort in Berlin - Schloßpark Charlottenburg

Schloßpark Charlottenburg - Berlin


Schätze und Natur





Der Schloßpark Charlottenburg ist eine große Park- und Gartenanlage im Berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehört. Der Schloßpark wurde ab 1697 von Siméon Godeau als französischer Barockgarten angelegt. Er umfasste ein Barockparterre auf der Gartenseite des Kerngebäudes, ein West- und ein Ostboskett an der Spree mit drei Angelhäusern und einem kleinen Hafen für die Treckschuten, die zweimal am Tag nach Berlin fuhren. Nach starken Verwüstungen im Zweiten Weltkrieg sprach sich vor allem die Direktorin der West-Berliner Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, Margarete Kühn, für eine sich dem barocken Zustand annähernde Wiederherstellung des Parterres aus, da es in Deutschland nur wenige, in Berlin aber überhaupt keine barocken Gartenanlagen mehr gab. Der Schlossgarten dient heute den Bewohnern der angrenzenden, dicht besiedelten Charlottenburger Altbaugebiete seit langer Zeit als Naherholungsgebiet.

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Interessanter Ort in Berlin - Hackesche Höfe

Hackesche Höfe - Berlin


Schickes Herz Berlins





Die Hackeschen Höfe liegen in der Spandauer Vorstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) von Berlin, unweit des sogenannten Scheunenviertels. Sie bilden das größte geschlossene Hofareal Deutschlands und stehen seit 1972 unter Denkmalschutz. Ausgedehnte Büroflächen wurden in den früheren Fabriketagen geschaffen. Genutzt werden diese Räume überwiegend von Angehörigen kreativer Berufe wie Architekten, Internetdesigner, PR-Agenturen. Die kleinen Ladengeschäfte entsprechen ihrem speziellen Angebot von Designprodukten, die in den Höfen gestaltet, hergestellt oder weiterverarbeitet werden. Neben den Anwohnern sind Besucher die Zielgruppe der gastronomischen Einrichtungen, für ein Programmkino und das Varieté Chamäleon im Komplex. Nach Abschluss der Sanierung sind die Hackeschen Höfe eine der teuersten und bekanntesten Immobilien Berlins. Aufgrund des künstlerischen und gastronomischen Angebotes bilden sie eine Sehenswürdigkeit, die auch die nähere Umgebung beeinflusste.

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Interessanter Ort in Berlin - Künstlerhaus St Lukas

Künstlerhaus St Lukas - Berlin


Künstlernische in der Fasanenstraße





Das Künstlerhaus St. Lukas befindet sich in der Berliner Fasanenstraße, eine rund zwei Kilometer lange Straße in der Berliner City-West im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Gebäude wurde 1889/1890 vom Architekt Bernhard Sehring in einem interessanten eklektischen Stil errichtet. Durch das große schmiedeeiserne Tor sieht man nur einen Teil der mächtigen Anlage, die um einen efeuberankten Brunnenhof angelegt wurde. Das burgartige Gebäude aus Rathenower Ziegeln mit teilweise zweigeschossigen Wohnungen wird durch Erker, Zinnen, Türmchen, Balkone, sowie teilweise bizarre Details geprägt. Es beherbergte nach seiner Errichtung etwa 20 Bildhauer, zu denen zeitweise Ernst Barlach, Karl Ludwig Manzel, Rudolf Marcuse und Max Kruse (der zusammen mit seiner Ehefrau Käthe Kruse von 1910 bis 1915 gleich daneben in der Fasanenstraße 13 lebte) zählten. Auch heute noch sollen einige Ateliers und Wohnungen von Künstlern genutzt werden.

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Interessanter Ort in Berlin - St. Bonifatius

St. Bonifatius - Berlin


Neugothik im Szeneviertel Kreuzberg





St. Bonifatius ist eine katholische Pfarrkirche im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Sie wurde 1906/1907 nach Plänen von Max Hasak im neugotischen Stil zusammen mit einer Wohnanlage erbaut. St. Bonifatius ist ein Beispiel des späten Historismus, der bereits nach neuen, herberen Ausdrucksformen sucht. Hasak betonte die weithin sichtbare Doppelturmfront zur Straße hin, die mit ihrem Giebel an Vorbilder der Backsteingotik erinnert, deren Türme aber bereits auf Versachlichung deuten. Den Kirchenraum gestaltete er als weiten, ungegliederten Saal, der lediglich durch Wandpfeiler mit Spitzbögen, durch Rosetten- und Doppelfenster rhythmisiert ist. Darüber spannt sich ein einheitliches Sterngewölbe. Einen transzendenten Farbakzent setzt das bewegt abgestufte Blau des großen Hinter-Altar-Gemäldes von Thieler. Sehenswert für Gläubige sowie Architekturliebhaber.

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Interessanter Ort in Berlin - Willy Brandt Haus

Willy Brandt Haus - Berlin


Politik im Ostberlin





Das Willy Brandt Haus ist seit 1996 Sitz der Bundeszentrale der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und befindet sich im Berliner Ortsteil Kreuzberg an der Wilhelmstraße 140 Ecke Stresemannstraße 28. Es ist nach Willy Brandt benannt, dem langjährigen SPD-Vorsitzenden (1964?1987) und ehemaligen Bundeskanzler (1969?1974). Die Grundsteinlegung des Gebäudes erfolgte 1993. Ein vielbeachtetes Detail ist das überlebensgroße bronzene Willy Brandt Denkmal im Atrium des Hauses. Diese Arbeit des Malers und Bildhauers Rainer Fetting ist 3,40 Meter hoch und über 500 Kilo schwer. Sie zeigt den Politiker in einer beinahe privaten, aber sehr konzentrierten Haltung, nicht idealisiert, auch nicht naturalistisch, aber wiedererkennbar. Zahlreiche Besucher lassen sich vor der Skulptur fotografieren. Bei Anlässen von öffentlichem Interesse, Pressekonferenzen zum Beispiel, gerät sie unvermeidlich ins Blickfeld der Kameras.

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Interessanter Ort in Berlin - Gethsemanekirche

Gethsemanekirche - Berlin


Religion und antifaschistische Kunst





Die evangelische Gethsemanekirche ist eine interessante Mischung aus Zentral- und Längsbau, die neben romanisierenden Elementen gotisierende Baudetails enthält. Im südlichen Querschiff steht die 1923 von Wilhelm Groß geschaffene expressionistische Holzplastik Betender Christus: Stunden vor seiner Gefangennahme, im Garten Gethsemane in Jerusalem, betete Jesus zu Gott und flehte, vom vorbestimmten Schicksal verschont zu werden. Vor dem Westportal steht seit 1993 der Segnende Christus aus der ehemaligen Versöhnungskirche, die mitten im Mauerstreifen an der Bernauer Straße stand und von den DDR-Grenztruppen gesprengt wurde. Vor der Südwand der Kirche steht die Bronzeplastik Der Geistkämpfer, ein Abguss von einem Werk des expressionistischen Bildhauers Ernst Barlach. Das Exemplar war als Mahnmal gegen die faschistische Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz in Berlin-Mitte vorgesehen, für diesen Standort aber zu klein. Seit 1994 steht es hier zu Ehren der Demokratiebewegung in der DDR.

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Interessanter Ort in Berlin - Arkonaplatz

Arkonaplatz - Berlin


Erholung für Kinder und Eltern





Der Arkonaplatz ist der zentrale Platz in der nördlichen Rosenthaler Vorstadt, einem Stadtviertel in Berlin Mitte. Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und seitdem vielfach umgestaltet. Nach dem Ende der DDR entwickelte er sich zu einem bevorzugten Wohngebiet für junge Familien. Anders als andere Szeneviertel gilt der Platz jedoch als ruhiger und hat viel von seiner Ursprünglichkeit bewahrt. In Fußentfernung befindet sich der Zionskirchplatz, die früher von der Berliner Mauer abgeschirmte Bernauer Straße mit dem Mauerpark und die durch Gastronomie und Einzelhandel geprägten Straßen Kastanienallee und Oderberger Straße in Prenzlauer Berg. Über die Rosenthaler Vorstadt hinaus ist der sonntägliche Flohmarkt am Arkonaplatz bekannt. Die Besichtigung des Flohmarkts am Arkonaplatz wird häufig mit einem Besuch auf dem Flohmarkt am Mauerpark kombiniert, welcher sich weiter nordlich befindet.

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