Freitag, 15. Juli 2011

Interessanter Ort in Berlin - Siegessäule

Siegessäule - Berlin


Kriegssymbol und Partykulisse





Eines der ausgesprochenen Wahrzeichen Berlins ist die Siegessäule am Großen Stern im Zentrum des Tiergartens. 1864 bis 1873 als Nationaldenkmal der Einigungskriege nach einem Entwurf von Heinrich Strack errichtet, trägt sie auf 69 Meter Höhe die Brunzeskulptur der Siegesgöttin Viktoria zur Erinnerung an preußisch/deutsche Siege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Weltweite Bekanntheit erreichte die Siegessäule - im Volksmund auch gerne „Goldelse" genannt - nach der Wiedervereinigung, als sie jahrelang als Partykulisse für zehntausende Tanzende auf der Love Parade diente, welche am Großen Stern ihren Abschluss feierte. So vollzug sich auch für die Bedeutung des Denkmals ein kleiner Wandel vom Kriegsdenkmal hin zum Symbol für Einheit und Vereinigung, was auch darin zum Ausdruck kommt, dass damaliger US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama im Jahr 2008 eine bedeutende Rede hielt vor der Siegessäule.

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Interessanter Ort in Berlin - Jüdisches Museum

Jüdisches Museum - Berlin


Beeindruckende Austellungen





Ein ganz besondere Attraktion in Berlin ist das jüdische Museum.Die zahlreichen Führungen in den modern und interaktiv konziperten Ausstellungen, rund ums Haus und in der Stadt spannen einen Bogen über zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte. Eine Vielzahl von Objekten und Bildern erklärt das Alltagsleben und die besondere Rolle des Judentums in Deutschland. Museumsführer veranschaulichen ausgewählte Themen in vielen Sprachen sowie in deutscher Gebärdensprache, beantworten Fragen und treten in den Dialog mit den Besuchergruppen. Aber alleine schon wegen der einzigartigen, ausdrucksstarken Architektur des von Daniel Libeskind gestalteten Neubaus ist das Museum ein Anziehungpunkt für Besucher aus aller Welt. Die komplexe und verwinkelte Gestaltung des Gebäudes soll die Zerstörung jüdischen Lebens in Deutschland physisch erlebbar machen.

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Interessanter Ort in Berlin - Bürgerpark Pankow

Bürgerpark Pankow - Berlin


Naherholung für jedermann





Der Bürgerpark im Stadtteil Pankow ist mit ca. 12 Hektar einer der größten und zugleich schönsten Parks Berlins. Seit seiner Anlegung im Jahr 1856 hat er viele Zeiten überdauert und ist den Bewohnern immer ein sehr beliebter Erholungsort geblieben. Insbesonders im Sommer ist der Park mit seiner Natur und dem außergewöhnlichen Rosengarten ein schönes Erlebnis. Doch auch zu jeder Jahreszeit finden sich hier viele Flanierer und Spaziergänger ein. Der Baumbestand des Parkes es ebenso hervorzuheben, os sind einige der alten Bäume als Naturdenkmäler ausgewiesen.In den Monaten Mai bis September hält die Park-Bibliothek für die Besucher bei schönem Wetter nicht nur Bücher, Zeitschriften und Spiele, sondern auch Stühle und Sonnenschirme bereit. Ausgeliehen wird nur für den entsprechenden Tag, am Abend muss alles wieder zurückgegeben werden.

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Interessanter Ort in Berlin - Zitadelle Spandau

Zitadelle Spandau - Berlin


Festung und Veranstalungsort





Die Zitadelle Spandau gilt als eine der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissance-Festungen Europas. Das in den Jahren 1559 bis 1594 an Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtete Festungsbauwerk liegt nord-östlich der Spandauer Altstadt am gegenüberliegenden Havelufer und vermittelt dem Besucher heute noch einen guten Eindruck der damaligen Vorstellung idealer Festungsanlagen. Daneben beherbergen die Gebäude der Zitadelle weitere Museen, wechselnde Austellungen und Veranstaltungen, welche sich nicht nur an geschichlich Interessierte wenden, sondern insbesonders auch ein junges Publikum faszinieren werden. Mit besonderen Führungen oder mittelalterlichen Werkstattkursen können Kinder die mittelalterliche Zeit nacherleben. Im gotischen Konzertsaal sowie auch im Freigelände des Hofes finden regelmäßig ein breites Spektrum an Konzerten statt. Von klassischer Kammermusik, über Folk/Jazz bis zu Rock- und Pop-Festivals hat sich die Zitadelle als Verantaltungsort einen Namen gemacht.

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Interessanter Ort in Berlin - Glockenturm

Glockenturm - Berlin


Rundblick über Berlin





Der Glockenturm am Maifeld ist ein 77,17 Meter hoher Aussichtsturm in Berlin. Er wurde 1934 nach Plänen von Werner March gebaut. Nach einem Brand zum Ende des Zweiten Weltkrieges war der Turm nicht mehr standsicher und wurde am 15. Februar 1947 von britischen Pionieren gesprengt. Die ursprüngliche 9,6 Tonnen schwere Olympiaglocke fiel bei der Aktion 77 Meter in die Tiefe und wurde so schwer beschädigt, dass sie beim Wiederaufbau nicht verwendet werden konnte. Um Metalldiebstahl zu verhindern, wurde sie vergraben, 1956 mithilfe von Metalldetektoren wiederentdeckt und ausgegraben. Heute ist sie Denkmal und Treffpunkt an der Südseite des Olympiastadions. Im Fuße des Turmes befindet sich die Langemarckhalle. Die anderen Räume dienen seit 2006 der multimedialen Dauerausstellung \\Geschichtsort Olympiagelände 1909?1936?2006\\. Auf dem Turm befinden sich Aussichtsplattformen, die einen Rundum-Blick über die Stadt Berlin sowie über das Brandenburger Umland ermöglichen.

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Interessanter Ort in Berlin - Schloßpark Charlottenburg

Schloßpark Charlottenburg - Berlin


Schätze und Natur





Der Schloßpark Charlottenburg ist eine große Park- und Gartenanlage im Berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehört. Der Schloßpark wurde ab 1697 von Siméon Godeau als französischer Barockgarten angelegt. Er umfasste ein Barockparterre auf der Gartenseite des Kerngebäudes, ein West- und ein Ostboskett an der Spree mit drei Angelhäusern und einem kleinen Hafen für die Treckschuten, die zweimal am Tag nach Berlin fuhren. Nach starken Verwüstungen im Zweiten Weltkrieg sprach sich vor allem die Direktorin der West-Berliner Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten, Margarete Kühn, für eine sich dem barocken Zustand annähernde Wiederherstellung des Parterres aus, da es in Deutschland nur wenige, in Berlin aber überhaupt keine barocken Gartenanlagen mehr gab. Der Schlossgarten dient heute den Bewohnern der angrenzenden, dicht besiedelten Charlottenburger Altbaugebiete seit langer Zeit als Naherholungsgebiet.

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Interessanter Ort in Berlin - Hackesche Höfe

Hackesche Höfe - Berlin


Schickes Herz Berlins





Die Hackeschen Höfe liegen in der Spandauer Vorstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) von Berlin, unweit des sogenannten Scheunenviertels. Sie bilden das größte geschlossene Hofareal Deutschlands und stehen seit 1972 unter Denkmalschutz. Ausgedehnte Büroflächen wurden in den früheren Fabriketagen geschaffen. Genutzt werden diese Räume überwiegend von Angehörigen kreativer Berufe wie Architekten, Internetdesigner, PR-Agenturen. Die kleinen Ladengeschäfte entsprechen ihrem speziellen Angebot von Designprodukten, die in den Höfen gestaltet, hergestellt oder weiterverarbeitet werden. Neben den Anwohnern sind Besucher die Zielgruppe der gastronomischen Einrichtungen, für ein Programmkino und das Varieté Chamäleon im Komplex. Nach Abschluss der Sanierung sind die Hackeschen Höfe eine der teuersten und bekanntesten Immobilien Berlins. Aufgrund des künstlerischen und gastronomischen Angebotes bilden sie eine Sehenswürdigkeit, die auch die nähere Umgebung beeinflusste.

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